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Donnerstag, 17. Dezember 2009

Es geht weiter

Lange nichts mehr geschrieben, aber das soll nicht heissen dass es nicht vorwärts geht.


Die Geleise im Hafen liegen und es fanden bereits erste Probefahrten statt. Die doch eher enge Weiche wird anstandslos durchfahren. Allerdings musste im Bereich des Herzstückes mit einer Feile etwas nachbearbeitet werden, da sich ein geschobener Weyer Wagen doch etwas zickig verhielt.

Bild 1: Die Geleise des Hafens.


Ich habe ebenfalls eine erste Lösung für den Weichenantrieb ausgearbeitet. Ein 3mm Messing Vierkant läuft in passenden Führungen. Ein 0.2mm Loch nimmt den Stelldraht auf, ein 3mm Loch den Hebel eines Kippschalters. Das garantiert eine definierte Endlage ohne allzu viel Anpressdruck und das Herzstück wird damit Polarisiert. Das Ganze wird auf Pertinax Streifen aufgelötet und kann somit exakt justiert werden. Wie ich die Mechanik ansteuere ist noch nicht sicher, vermutlich mittels einer weiteren Stange oder elektrisch. Für erste Probefahrten genügt der Mechanismus jedoch vollends.

Bild 2: Detail des Weichenantriebes.

Der Übergang zum herausnehmbaren Teil muss möglichst Präzise sein um später Entgleisungen im Tunnel zu vermeiden. Ich lötete zwei 1mm Rundstäbe aussen an die Geleise. Diese schnappen dann im anschliessenden Gleis ein. Für die nötige Spannung sorgt eine Pertinax Schwelle. Auf dem Bild sieht man noch einen Höhenunterschied da die Stifte noch auf den Märklin Kleineisen anstehen. Das ist unterdessen behoben.

Bild 3: Trennbarer Übergang

Nun wird fleissig weiter gebaut. Die Geleise zur mittleren Ebene sind schon fast fertig verlegt. Zur Zeit bohre ich (wieder einmal unzählige) Löcher für die Gleisklammern des anschliessenden Brettes.


Bild 4: Es geht aufwärts.

Bis Bald
Jann

Donnerstag, 26. November 2009

Neuheiten...

Eine kurze Zwischenmeldung

N-Tram hat die Neuheiten für die kommenden zwei Jahre angekündigt!

Mein persönlicher Fahrzeugwunsch* war leider nicht dabei aber sonst einige sehr schöne Modelle. Der Berninatriebwagen wird sicher eine Augenweide und würde sich auf meiner zukünftigen Anlage sehr wohl fühlen. Die Pilatusbahn hingegen ist mir irgendwie zu speziell. Sicherlich wird es ein sehr schönes Modell mit allen Details, aber für mich ist das nichts.

Für meine Anlage sehr passend; die "Hoya". Wenn ich mir eine Lok hätte wünschen dürfen; die wäre es gewesen. Meiner Meinung nach, die von den Proportionen her, schönste Schmalspurlok Deutschlands. Die wird bestimmt meine Sammlung erweitern.

Bild: Hoya von N-Tram

Von den RhB Ursprungswagen sind nun erste Bilder zu sehen. Wunderschöne Modelle an denen einfach alles nachgebildet ist. Ein sehr schöner Zug wird das. Ich bin gespant auf die ersten Bilder der G 3/4.



Alle Bilder von www.N-Tram.de

So. Und jetzt wird weiter gebaut.

Gruss
Jann

* es gab da bei der Plettenberger Lokalbahn mal so 4-Achsige Personenwagen...

Mittwoch, 18. November 2009

Farbe und Pläne

Um einem möglichen Verziehen vorzubeugen und weil es so schön aussieht wurde der Rahmen grau lackiert. Das Holz ist ziemlich saugfähig und so wurde viel Farbe verbraucht. Aber alles was jetzt ins Holz einzieht passt da später nicht mehr rein.

Lackiert wiegt die ganze Konstruktion etwas mehr als zwei Kilogramm. Das ist auch sehr angenehm.

Als alles trocken war wurden die Gleistrassen aus 1mm Sperrholz mit den aufgebrachten Gleiszeichnungen aufgeklebt und alle Teile verschraubt. Jetzt zeigt sich ein erstes Bild der zu entstehenden Anlage.
Die Steigungen sehen sehr human aus und sollten keine Probleme bereiten. Beim Hafen sind die zwei Trassen erwartungsgemäss sehr nahe beieinander. Hier muss die Landschaft später für den nötigen Abstand sorgen.

Baustadium

Weil mir die vorgedruckten Weichen von N-Tram doch sehr schlank und grosszügig erschienen habe ich eine 12° Version gezeichnet. Als Vorlage diente der Scan einer Weiche aus dem Bemo Programm. Dazu einige Gegenbogen, Geraden, und die zwei Radien (150 und 200 Millimeter) die ich benötige.

Planungsbogen

Falls Interesse an dem Planungsbogen besteht können sie mich anschreiben. Ich werde ihnen dann das Original .pdf zusenden.

So. Als nächstes werden die Gleise verlegt.

Gruss
Jann

Mittwoch, 16. September 2009

Stellprobe

Ich habe noch keine Entscheidung bezüglich der Weichen gefällt, und warte noch auf die zündende Idee. Dafür habe ich gestern einige Bretter und Märklin Mini-Club Geleise ausgekramt und das ganze mal ungefähr passend zusammengestellt.

Ich hatte schon während der Planung eine Stellprobe gemacht aber unterdessen weiss ich dass der Endbahnhof länger als geplant ausgefallen ist und ich wollte kontrollieren ob das einen grossen Einfluss hat.


Dies ist die kleine, ursprüngliche Variante mit einer Länge von 80 cm. Um den Hafen noch glaubwürdig darstellen zu können müsste ich das gerade Stück vor der Einfahrtsweiche des oberen Bahnhofs ziemlich kürzen. Das wäre unschön, fällt aber zwischen Mauer und Lokschuppen nicht so auf. Die teils sehr eng beieinander liegenden Geleise könnte man gut mittels Grünzeug optisch trennen.


Als Alternative liesse sich auch der ganzen Hafen einfach seitlich ansetzen. Das würde mir mehr platz zur Gestaltung des Hafenbereichs geben und der obere Endbahnhof würde ein wenig grosszügiger. Aber die Anlage würde dann nur noch ohne Hafen in die Vitrine passen.

Also noch eine Entscheidung zu fällen.

Dienstag, 15. September 2009

Weichenbau II

Nun geht es also an die Zungen. Um die korrekte Abschrägung zu erhalten habe ich eine Kerbe in ein Stück Holz geschnitten, die Schiene eingelegt und mit einer Feile abgeflacht. Dann wurde auf der Höhe der ersten Gleitplatte mit einem 0,2 mm Sägeblatt eine Kerbe vom Fuss bis zum Schienenkopf eingeschnitten.

Soweit so gut. Der Punkt von welchem ich am meisten Respekt habe, ist die Verbindung von der Zunge mit der Stellstange.
In der Anleitung zum N-Tram Gleis wird empfohlen, den Schienenfuss etwas überstehen zu lassen und nach unten durch die Stellstange zu biegen. Um ehrlich zu sein; mir ist diese Variante nicht ganz geheuer. Das war auch der Schwachpunkt beim Pilz Elite Gleis welches ich in H0 verwende. Und nun soll das bei einem Code 40 Profil funktionieren?

Aber probieren geht über studieren. Also die Stellstange gemäss Anleitung zusammengeklebt (geht sehr gut) und während der Leim aushärtet die Zungen gebaut. Eine Probe im trockenen zeigte, dass alles gut zusammen passt und auch hält.


In der Realität zeigt sich aber ein anderes Problem. Meine Backenschienen sind schon fest. Um die Stellstange mit den Zungen einzufügen müsste aber mindestens eine entfernt werden können. Kann ich aber nicht, weil die Laschen schon zugebogen sind. Also musste ich zuerst die Stellstange einfädeln und dann erst die Zungen befestigen. Das ging mit etwas fluchen einigermassen gut. Dabei ist mir aber aufgefallen, dass die Stellstange sehr weich ist. Zwischen zwei Messing Ätzteile wird ein kleines Röhrchen geklebt. Ich vermute aber, das dies ein stück Schlauch und dementsprechend flexibel ist. Muss das so?


Bei der zweiten Weiche habe ich eine Stellschwelle aus einem Streifen Pertinax hergestellt und die Zungen direkt aufgelötet. Das sieht nicht besonders aus und gibt unschöne Torsionskräfte in der Verbindung, aber es hält.

Detail der Stellstange.


Ich habe noch nicht entschieden wie ich weiter fahren soll. Ich habe bei N-Tram angefragt, ob die Stellstange so weich sein soll und bis ich entschieden habe, welches für mich die Beste Lösung ist werde ich mich der Elektrik widmen...

Jann

Montag, 14. September 2009

Weichenbau I

Der Bau der Weichen ist anfangs nicht komplizierter als der Gleisbau. Das Herzstück wurde aus zwei angeschliffenen Profilen erstellt, wobei wegen des spitzen Winkels eine versetzte Version gewählt wurde.

Die Geleise wurden mit einem Seitenschneider am Fuss eingedrückt und dann gebogen. Dabei muss darauf geachtet werden, dass nach dem biegen die Schiene immer noch schön plan aufliegt.

Normalerweise fertige ich bei Herzstücken eine Lehre aus Holz an, auf welcher dann die vier Schienenstücke passgenau verlötet werden können. Hier habe ich jedoch direkt auf dem Pertinax gearbeitet.


Zum positionieren des Herzstücks werden die durchgehenden Geleise provisorisch aufgelegt um mittels der Spurlehren die genaue Lage zu ermitteln. Dann kann gelötet werden. Der Rest der Weiche wird nun um das Herzstück gebaut.


Backenschienen und Radlenker werden wieder mit der Abstandslehre positioniert und aufgelötet. Die Brünierten Geleise lassen sich so nicht Verlöten. Hier muss die Brünierung abgeschliffen und mit Hilfe von Lötwasser verzinnt werden. Das hat aber den grossen Vorteil, dass später das Lot da bleibt wo man will. Nach dem Verzinnen des Schienenfusses und der Schwelle wird das Lot bis auf einige wenige Zehntel wieder abgeschliffen. Somit muss später nur ganz kurz erhitzt werden und kein Lot verunstaltet die Schwelle.


Im nu waren die restlichen Geleise Verlegt. Die Gleisstösse bei den Isolierstellen wurden mit Stabilit Express verfüllt. Wenn die Stelle gut durchgetrocknet ist kann der Leim dann auf das Schienenprofil geschliffen werden. Im Bereich des geplanten Lokschuppes habe ich noch Leitschienen aus 1x1mm Winkelprofilen eingelötet.

Wenn etwas mühsam ist beim Weichenbau, dann ist es die Verbindung von der Zunge zur Stellstange. Ich werde in den nächsten Tagen sehen wie das hier klappt...

Jann

Samstag, 12. September 2009

Startschuss

Zuerst einige grundlegende Gedanken zum Unterbau. Da der Gleisbau sehr fummelig ist und immer wieder Kontrollen verlangt möchte ich kleine Trassenbretter bauen und erst später nach ausgiebigen Probefahrten in die Anlage einfügen.

Bei meinen letzten Anlagen habe ich jeweils einen Rahmen aus Sperrholz oder MDF Gebaut, diesen mit einer durchgehenden Anlagenplatte versteift und darauf eine 30mm dicke Dämmplatte geklebt. Das ergibt einen sehr leichten aber stabilen Kasten, kaum Fahrgeräusche und Entwässerungsgräben, Untersuchungsgruben und Signalantriebe können sehr leicht gebaut werden.

Bei der jetzigen Anlage ist das nicht möglich. Erstens müssen die Geleise auf Holz gebaut werden und ich habe auch eine verdeckte Schleife welche sehr gut zugänglich sein muss. Vermutlich werde ich einen Rahmen aus Leisten bauen und darauf die Trassenbretter befestigen. Die verdeckte Strecke kann dann bei Bedarf nach unten ausgebaut werden und für die Landschaft werde ich wohl oder übel auf piksendes Fliegengitter und schmierige Gipsbinden zurückgreifen müssen.

Jetzt aber erst einmal den oberen Bahnhof bauen. Dazu habe ich ein Grundbrett aus 4mm Flugzeugsperrholz zurechtgeschnitten und mit leisten provisorisch verstärkt. Flugzeugsperrholz ist wasserfest verleimt und verzieht sich kaum. Darauf die Gleisschablonen aufgeklebt und die Löcher gebohrt. Was beim Probegleis noch gut ging wurde hier zu einer Strafarbeit. Pro Schwelle vier Löcher! Es nahm kein Ende. Ich beschränkte mich auf einige hundert Löcher pro Abend und biss mich durch. Für ein nächstes Brett werde ich mindestens auf einen Kreuztisch oder sogar eine Computergesteuerte Fräsmaschine zurückgreifen. Noch einmal werde ich mir das nicht antun.

Die Schwellen aufkleben ging dann wieder einfacher. Eine Lehre sorgt dafür dass alle gleich lang werden und ein Anschlag hilft beim Positionieren. Da der Tesa Alleskleber schnell abbindet wurden pro Durchgang immer nur fünf Schwellen befestigt.

Baufortschritt: In die Lücken werden später die pertinax Schwellen geklebt, einige Gleisklammern sind schon eingesteckt.
Die elektrischen Anschlüsse werden an den Pertinax Schwellen angelötet und unter das Brett an eine Ringleitung geführt. Abschaltbare Abschnitte sind nicht eingeplant, jedoch Stop-Weichen, falls sich die kleine Trambahn doch noch einmal eine zweite Lok leisten kann.

Holpert noch ein wenig, sieht aber schon gut aus. Sobald die Pertinax Schwellen eingetroffen sind geht es weiter.

Bohrende Grüsse
Jann

Sonntag, 6. September 2009

Anlagenplan

Die Albis Bad Bahn führt von einem Schiffsanleger fünf Kilometer dem steilen Hang empor zum Kur- und Erholungshotel Albis Bad. Am Ufer befindet sich neben dem Schiffsteg noch ein kleines Pier an welchem Kies und Holz umgeladen werden kann. Nach der einzigen Weiche am Hafen verschwindet die Bahn in einem Tunnel um wenig später wieder über der Bucht zu erscheinen; jedoch mit einigen gewonnenen Höhenmetern. Nach einer Linkskurve wird eine kleine Haltestelle erreich die jedoch nur Sonntags und nach Bedarf bedient wird. Nach Überquerung einer kleinen Strasse zweigt ein Gleis in den Steinbruch ab. Die Bahn umfährt diesen und erreicht nach einer weiten Kurve und Durchquerung des Waldes die Endstation.
Hier wurde ein kleines Bahnhofsgebäude errichtet welches auch für den bescheidenen Güterverkehr eingerichtet ist. Zudem befindet sich hier ein kleiner Lokschuppen in welchem die Tramway Lokomotive über Nacht abgestellt wird.

Der Betrieb ist folgendermassen vorgesehen. Täglich verkehren einige wenige Personenzüge im Anschluss an ein Schiff vom Hafen zum Hotel. Normalerweise schiebt dabei die Lok den einzigen Personenwagen bergwärts. Wenn viel Gepäck vorhanden ist, oder Lieferungen für das Hotel anstehen wird noch ein gedeckter Güterwagen eingereiht.
Bei Bedarf wird der Personenwagen in der bergseitigen Endstation abgestellt und die Güterwagen vom Steinbruch zum Hafen verschoben. Spätestens bis zum nächsten Personenzug muss die Strecke jedoch wieder frei sein.
Weil die Lok immer Talseitig stehen muss kann auf Umsetzgeleise verzichtet werden.
Als Rollmaterial ist eine Lokomotive, ein Personenwagen, zwei offene und ein geschlossener Güterwagen vorgesehen.

Da ich eine Plexiglashaube von 40 x 80 Zentimeter besitze ist es vorgesehen die Anlage auf diese Masse zu bauen, auch wenn es stellenweise etwas knapp wird.


Bald geht es weiter
Gruss Jann


Gleisplan: 800x400mm

Freitag, 4. September 2009

Fahrzeuge

Ich war ziemlich skeptisch was die Fahreigenschaften dieser kleinen Modelle betraf. Ich habe eine kleine Spur Z Anlage und die Loks darauf fahren eigentlich zufriedenstellend, dennoch hätte ich gerne die N-Tram Modelle live gesehen.

Im Internet fand ich fast keine Informationen welche nicht von Herstellern stammen was auch der Grund für dieses Blog ist.

Doch die Unvernunft siegte und ich bestellte mir mein persönliches Startset. Für meine kleine Anlage benötige ich eine Lok, einen Personen- und zwei Güterwagen.

Vor einigen Wochen bekam ich dann ein erstes Paket mit den Bestellten Artikeln. Man muss es mit eigenen Augen gesehen haben. Details welche von blossem Auge kaum sichtbar sind und ein sehr stimmiges Gesamtbild dank der astreinen seidenmatten Lackierung. Ich war begeistert.
Also schnell einige Z Geleise zusammengesteckt, gereinigt, den mitgelieferten Fahrregler angeschlossen und... oh weh. Die kleine Lok ruckelt und zuckelt und wenn sie dann mal fährt schlingert sie so stark, dass sie fast entgleist.

Ein Test ergab, dass auf einem Rad keine Stromabnahme erfolgt. Es ist jedoch unmöglich da selber etwas zu reparieren.

Das soll so nicht sein. Eine E-Mail an Herrn Hammerschmid und in Absprache die Lok zurückgesendet. Einige Zeit später hatte ich meine Lok wieder und nun fährt sie schön, schlingert immer noch ein wenig, aber nur bei überhöhter Geschwindigkeit.

Vermutlich war der Transport für diesen Dämpfer verantwortlich. Die sehr professionelle und schnelle Hilfe des Lieferanten liessen mich den Ärger aber schnell vergessen. Die Modelle werden übrigens in sehr schönen hölzernen Schatullen geliefert. Der Schaumstoff darin sitzt meiner Meinung nach jedoch zu stramm. Beim Weyer Wagen ist so wenig Luft, dass ein Trittbrett verbogen war.

Der Fahrregler nach "System Jörger" steuert die kleine Lok sanft und sicher. Auch meine Z Loks fahren um Welten besser damit! Nur die ziemlich hohe Anfahr- und Bremsverzögerung müsste nach meinem Geschmack nicht sein. Ich regle das lieber selber.

Hier noch zwei Fotos meiner Modelle. Ist gar nicht so einfach die Dinger abzulichten.


Bis Bald
Jann

Güterzug solo...

...und mit Personenbeförderung



Donnerstag, 3. September 2009

Einige Gedanken...

Ich befasse mich nun seit 30 Jahren mit Modellbahnen. Vom klassischen Einstieg über grosse Pläne bin ich nun bei einer sehr reduzierten Anlage angelangt.

Ich kann den Reiz welcher von den N-Tram Modellen ausgeht nicht genau beschreiben. Vermutlich ist es die Interessante Vorbildwahl, ein sehr übersichtliches und dennoch abgerundetes Programm und der unglaubliche Detailreichtum der winzig kleinen Modelle.
Die Preise erscheinen auf den Ersten Blick recht hoch; das relativiert sich aber schnell. 10 Wagen Züge wird es bei mir nicht geben und vergleichbare H0 Modelle kosten mindestens gleich viel (als Bausatz).

Die neue Anlage soll klein und handlich sein, wenig zeigen, aber dieses detailliert und in einer hohen Qualität. Möglichst vieles soll selbst gebaut werden.

Als Vorbild für dieses Projekt dient eine klassische Trambahn um die Jahrhundertwende wie sie fast überall zu finden war. Ein schönes Beispiel wäre die Sissach - Gelterkinden Bahn. Diese Bahn kam mit drei Lokomotiven (davon eine Dampflok als Reserve) vier Personenwagen und zwei Gepäckwagen aus.

Mehr darüber ist auf "Eingestellte Bahnen" zu erfahren.


Fast das ganze Rollmaterial der SGB...


Mittwoch, 2. September 2009

Start, oder so...

Warum dieses Blog?

Vor einiger Zeit bin ich über die Produkte von N-Tram gestolpert. Wunderschöne Messing-Modelle von schmalspurigen Trambahnen im Masstab 1:160.

Ich konnte lange widerstehen, aber eines schönen Tages hat es mich doch erwischt.

Nun baue ich eine kleine Anlage, meine Erste in Spur Nm und die Erfahrungen die ich dabei mache möchte ich hier festhalten...

Viel Spass
Jann